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Yogaübung Halbmond Vorbereitung

Die Diskretion – Februarübung

Das Üben der Monats-Tugenden nach Rudolf Steiner. „Diskretion wird zu Meditationskraft“ … … so wird ein Aspekt der seelisch-geistigen Entwicklung angedeutet. Die Yoga-Übung selbst kann diese Entwicklung nicht bieten, denn sie ist eine äußere Körperhaltung, die Tugend ist eine innere Seelenhaltung. Die Yogaübung könnte aber ein künstlerischer Ausdruck der Seele werden, wenn ein Sinn für die Seelenhaltung entsteht. Vielleicht mag man denken, ein Mensch hat diese oder jene Tugend ein anderer nicht, als sei der Mensch von der Natur determiniert und könne nichts hinzu entwickeln. Rudolf Steiner empfahl hingegen, Tugenden konkret zu üben. Er nannte zu jeder Tugend eine bestimmte seelische Kraft, die sich aus dem individuellen Üben entwickeln kann. So wie sich bei der Tugend des Mutes „Erlöserkraft“ entwickeln kann, so sieht er als Ergebnis des Übens der Diskretion die „Meditationskraft“.

Sonnengebet – Hund

Das Sonnengebet

Das Sonnengebet oder der Sonnengruß – in Sanskrit sūrya namaskāra – ist ein Zyklus von sich öffnenden und schließenden Bewegungen, die fließend ineinander übergehen. sūrya heißt Sonne und namaskār „ich grüße“. Es wurde ursprünglich in Indien Richtung Osten, zur aufgehenden Sonne hin ausgeführt, was aber für uns nicht wesentlich ist. Die westliche Bezeichnung Sonnengebet ist deshalb vom Sinn her sehr passend, weil die Übung mehr als nur ein Körpertraining ist. In ihr spiegeln sich die Rhythmen des Lebens zwischen den Polaritäten wieder: Tag und Nacht, Sommer und Winter, Sprießen und Welken … Einatmen und Ausatmen, Öffnen und Schließen, Anspannen und Entspannen usw.

Yogaübung Halbmond

Fortlaufendes Yoga-Programm

Im adhikāra Yoga-Studio haben wir seit bald 14 Jahren ein flexibles Kursprogramm mit dem beliebten Monatsbeitrag. Das „fortlaufende Programm“ bezeichnet die Yoga-Kurse, die dauerhaft fortlaufend (außer in den Ferienzeiten) stattfinden.  Sie können sich Ihre Kurszeiten wöchentlich auswählen und dürfen 2 Mal in der Woche teilnehmen. Dies ist besonders für Teilnehmer geeignet, die flexibel sein müssen. (Schichtdienst, Prüfungsphasen bei Studenten, Elternabende usw.)

Ausgangsstellung zum Dreieck

Das Formerleben

Jede Übung beginnt mit einer Ausgangsposition, geht in eine Bewegung über, erzeugt eine bestimmte Form, die schließlich wieder aufgelöst und zurückgeführt wird. Es ist ganz hilfreich, vom Formgefühl aus in eine Yogastellung zu gehen. Eigentlich lässt sich in jeder āsana eine geometrische Form erkennen, aber bei manchen ist sie auch unmittelbar der Name: Das Dreieck. 

Kopfstand Vorbereitung

Der Mut – eine Januarübung

Gibt es eine Übereinstimmung zwischen äußerer und innerer Haltung? Zwischen der Haltung, die ich mit dem Körper einnehme und der Haltung, die ich innerlich z.B. zu anderen Menschen oder zu einem Sachverhalt einnehme? Im Volksmund gibt es Ausdrücke wie „Rückgrat haben“ oder „Haltung bewahren“ und man meint genau genommen nicht die angestrengt aufgerichtete Wirbelsäule, als vielmehr die innere seelische Haltung, sich nicht den manchmal schwierigen Verhältnissen zu ergeben, die in bestimmten Lebensphasen an einen herantreten.